topmost

Frühlings-Sale: Bis zu 20 % Rabatt pro Board

Kostenlosen Versand im Wert von €300 freischalten?

Groß denken mit dem neuen 86-Zoll NearHub Board S Pro!

Videokonferenz-Hardware Alternativen: Logitech, Yealink, Poly, Neat und Cisco im Vergleich

Logitech Rally Bar Alternative gesucht?

logitech rally bar alternative
videokonferenz hardware vergleich
yealink meetingboard ersatz
Aktualisiert: 4. Aug. 2026 · 8 Minuten Lesezeit
passende videokonferenz hardware fuer jeden konferenzraum

Der teuerste Satz bei der Beschaffung von Videokonferenz-Hardware steht in keinem Angebot. Er lautet: „Und dann mussten wir feststellen, dass…" – gefolgt von der Entdeckung, dass die glänzende neue Videobar zwar hervorragende Meetings liefert, aber nur auf einer einzigen Plattform; dass die Raumlizenz jährlich kostet, was die Beschaffungsabteilung nicht eingeplant hatte; oder dass das „All-in-One"-System zusätzlich Display, Controller und Montage benötigt. Die Hardware selbst funktioniert fast immer. Was scheitert, ist die Entscheidung auf Basis von Datenblättern, die genau die Dimensionen ausblenden, über die Raumsysteme später scheitern: Plattformbindung, Lebenszykluskosten und Verwaltungsrealität.

Dieser Vergleich nimmt die wichtigsten Alternativen des Markts unter die Lupe – Logitech, Yealink, Poly, Neat und Cisco – und ordnet sie entlang der Kriterien ein, die im Betrieb tatsächlich entscheiden. Er gehört zu unserer Reihe zur Videokonferenz-Integration; den strategischen Rahmen liefert der Überblicksartikel zu Multi-Plattform-Videokonferenz-Lösungen, die plattformspezifischen Vertiefungen finden Sie am Ende verlinkt.

Inhaltsverzeichnis

  • Der Markt in drei Geräteklassen
  • Logitech Rally Bar & Co.: Die Video-Bar-Klasse
  • Yealink, Poly, Neat: Stärken nach Einsatzszenario
  • Cisco Room Kit und Google Meet Series One: Die plattformgebundenen Systeme
  • Die nicht-intuitive Dimension: Was Datenblätter verschweigen
  • Szenario: Ein Mittelständler rüstet sechs Räume aus
  • Wann eine Video Bar die bessere Wahl ist – und wann nicht
  • Entscheidungsmatrix: Welche Klasse passt zu Ihnen?
  • Die All-in-One-Alternative: NearHub Board Max
  • Häufig gestellte Fragen (FAQ)
  • Fazit

Der Markt in drei Geräteklassen

Wer Videokonferenz-Hardware vergleicht, vergleicht meist Äpfel mit Birnen – weil der Markt nicht aus einem Produktyp besteht, sondern aus drei grundlegend verschiedenen Geräteklassen. Bevor einzelne Marken auf den Prüfstand kommen, lohnt die Sortierung.

Klasse 1: Video Bars. Kompakte Leisten mit Kamera, Mikrofonen, Lautsprechern und meist einer integrierten Recheneinheit, die unter oder über einem vorhandenen Display montiert werden. Logitech Rally Bar, Poly Studio, Neat Bar und die kleineren Yealink-Modelle gehören hierher. Die Klasse setzt voraus, dass ein Display im Raum existiert – und liefert alles andere aus einem Gehäuse.

Klasse 2: All-in-One-Boards. Großformatige Touch-Displays, die Kamera, Audio und Recheneinheit bereits integrieren: Yealink MeetingBoard, DTEN-Boards und das NearHub Board Max. Die Klasse ersetzt nicht nur die Videobar, sondern gleich das Display – und bringt mit der Touch-Fläche eine zweite Nutzung als Whiteboard und Präsentationsbildschirm mit.

Klasse 3: Plattformgebundene Kits. Komplettsysteme, die ein Plattformanbieter oder ein eng verbundener Partner rund um eine Konferenz-Plattform schnürt: Cisco Room Kits für die Webex-Welt, Google Meet Hardware Kits (etwa die Series One) für die Google-Welt. Die Klasse maximiert die Integration in ein Ökosystem – und bindet den Raum an genau dieses.

Die erste Filterfrage jedes Vergleichs lautet deshalb nicht „welche Marke", sondern „welche Klasse". Sie wird von zwei Fakten bestimmt: Hängt im Raum bereits ein gutes Display? Und wie viele Plattformen muss der Raum beherrschen?

Logitech Rally Bar & Co.: Die Video-Bar-Klasse

Die Logitech Rally Bar ist das Referenzprodukt ihrer Klasse – nicht ohne Grund taucht sie in nahezu jeder Shortlist deutscher IT-Abteilungen auf. Die Klasse, die sie repräsentiert, hat ein klares Profil: Kamera mit KI-Framing, mehrere Beamforming-Mikrofone, eingebaute Lautsprecher und eine Appliance-Recheneinheit, die Zoom Rooms oder Teams Rooms ausführt. Die Stärken liegen in der Reife: Die Installation unter einem vorhandenen Display ist schnell erledigt, die Geräte sind für die großen Plattformen zertifiziert, und Hersteller wie Logitech bieten Cloud-Verwaltung für ganze Flotten.

Die Grenzen der Klasse sind ebenso konstant: Sie braucht ein Display, das sie nicht mitliefert. Die Appliance-Recheneinheit legt den Raum auf eine Plattformfamilie fest. Und in großen Räumen wächst das System modular – zusätzliche Mikrofon-Pods, separate Touch-Controller, ein zweites Display –, womit aus dem schlanken Einstieg schrittweise ein Komponenten-Verbund mit entsprechendem Montage- und Verwaltungsaufwand wird.

Yealink, Poly, Neat: Stärken nach Einsatzszenario

Innerhalb und neben der Video-Bar-Klasse positionieren sich drei weitere Marken, die in deutschen Ausschreibungen regelmäßig auftauchen – jede mit einem erkennbaren Schwerpunkt.

Yealink deckt beide Klassen ab: kompakte MeetingBars für kleine Räume und das MeetingBoard als All-in-One-Board mit Touch-Fläche. Der Schwerpunkt liegt auf der Microsoft-Welt – die Systeme sind tief in Teams Rooms integriert und richten sich an Unternehmen, die ihre Meeting-Infrastruktur konsequent auf Microsoft 365 aufbauen. Wer eine Teams-Monokultur betreibt, findet hier eine der rundesten Integrationen des Markts; wer plattformübergreifend arbeiten muss, stößt an die Grenzen dieses Fokus.

Poly (vormals Polycom, heute zu HP gehörend) bringt mit der Studio-Serie die Erfahrung eines der ältesten Konferenztechnik-Hersteller mit: starke Kamera-KI mit Speaker-Tracking, ausgereifte Audiotechnik und Zertifizierungen über mehrere Plattformen hinweg. Poly ist die Klassen-Option für Unternehmen, die innerhalb der Video-Bar-Welt maximale Plattform-Breite suchen – die Appliance-Logik bleibt aber auch hier: Die Breite endet dort, wo die Zertifizierungsliste endet.

Neat hat sich mit skandinavisch-schlichter Bauweise und tief verwobener Teams- und Zoom-Integration einen Namen gemacht. Die Geräte punkten im Betrieb durch durchdachte Details – etwa Sensoren zur Raumüberwachung – und eine Bedienung, die bewusst nichts voraussetzt. Der Fokus liegt klar auf kleinen bis mittleren Räumen und auf den zwei großen Plattformen; für sehr große Räume und für Webex- oder Google-Meet-Umgebungen ist die Auswahl dünner.

videokonferenz-hardware-im-vergleich-video-bars-und-all-in-one-boards-verschiedener-hersteller.png

Cisco Room Kit und Google Meet Series One: Die plattformgebundenen Systeme

Die dritte Klasse verdient einen eigenen Blick, weil sie nach einer anderen Logik funktioniert: Hier kauft man nicht ein Gerät, sondern einen Platz in einem Ökosystem.

Cisco Room Kits sind der Hardware-Arm der Webex-Welt: hochwertige Kamera- und Audiotechnik, Enterprise-taugliche Verwaltung und die tiefste Integration, die ein Raum mit Webex haben kann. Für Organisationen, die bereits Cisco-Netzwerke und Webex-Lizenzen betreiben – im deutschen Markt häufig Konzerne, Behörden und regulierte Branchen – ist das die konsequente Wahl. Für alle anderen ist sie es ebenso konsequent nicht: Ohne Webex-Strategie kauft man ein System, dessen größte Stärke man nicht nutzt.

Google Meet Hardware Kits (unter anderem die Series-One-Reihe) folgen demselben Prinzip für die Google-Workspace-Welt: schlanke Chrome-OS-basierte Systeme, die einen Raum zum Google-Meet-Endpunkt machen. In Google-zentrierten Unternehmen – Startups, Agenturen, Bildung – funktioniert das reibungsarm. Außerhalb dieser Welt entsteht das bekannte Muster: Der Raum beherrscht eine Plattform ausgezeichnet und alle anderen gar nicht.

Das Muster beider Systeme: Die Bindung ist keine Nebenwirkung, sondern das Produkt. Wer sich bewusst und langfristig auf ein Ökosystem festlegt, bekommt dafür Tiefe. Wer das nicht kann oder will, sollte die Klasse als Ganzes aussortieren – und nicht einzelne Modelle vergleichen, als wäre die Bindung verhandelbar.

Die nicht-intuitive Dimension: Was Datenblätter verschweigen

Datenblätter vergleichen Auflösung, Sichtfeld und Mikrofonanzahl. Im Betrieb entscheiden drei andere Dimensionen – und keine davon steht auf dem Datenblatt.

Erstens: der Restwert bei Strategiewechsel. Raumsysteme werden auf fünf Jahre und länger abgeschrieben. In diesem Zeitraum ändern Unternehmen zuverlässig Dinge, die bei der Beschaffung als konstant galten: die UC-Plattform (Fusion, Compliance, Kosten), die Raumnutzung (Hybrid statt Präsenz), die Anzahl der Räume. Eine Appliance, die nur eine Plattform kann, verliert in jedem dieser Fälle an Wert. Ein offenes System verliert nichts – es bekommt eine neue App. Der faire Vergleich fragt deshalb nicht „welches Gerät ist heute besser", sondern „welches Gerät ist in vier Jahren noch richtig".

Zweitens: die Gesamtrechnung über die Lebensdauer. Der Anschaffungspreis ist der kleinste der drei Kostensichten. Hinzu kommen laufende Raumlizenzen pro Raum und Jahr, Controller und Zubehör, die oft separat verkauft werden, Montage und – am teuersten – Verwaltung: Jedes geschlossene Ökosystem bringt eine eigene Admin-Konsole, eigene Update-Zyklen und eigene Support-Wege mit. Wer drei Systeme mischt, betreibt drei Parallelwelten. All-in-One-Lösungen mit Standard-Betriebssystem schneiden diese Kosten an der Wurzel, weil die Verwaltung der etablierten Windows-Routine folgt.

Drittens: die Nutzung jenseits der Videokonferenz. Ein Raum, der nur videokonferieren kann, steht zwischen den Terminen dunkel herum. Ein Raum mit Touch-Board arbeitet durchgehend: als Präsentationsfläche im Kundentermin, als Zeichenbrett im Workshop, als Projekttafel im Alltag. Über die Abschreibungsdauer gerechnet, ist der Unterschied zwischen „Meeting-Display" und „Arbeitsfläche" oft größer als jeder Unterschied zwischen zwei Videobars.

all-in-one-board-als-arbeitsflaeche-touch-whiteboard-und-praesentation-jenseits-der-videokonferenz.png

DimensionVideo Bar (Appliance)Plattformgebundenes KitAll-in-One-Board (offenes OS)
VoraussetzungVorhandenes DisplayFestlegung auf ein ÖkosystemKeine – ersetzt alle Komponenten
PlattformfreiheitZertifizierungslisteEine PlattformAlle Apps nativ installierbar
Restwert bei PlattformwechselGeringSehr geringErhalten
VerwaltungHerstellerkonsolePlattformkonsoleStandard-Windows-Management
Nutzung ohne VideomeetingKeineKeineWhiteboard, Präsentation, Casting
Gesamtkosten über 5 JahreMittel bis hoch (Modularität)Hoch (Bindung + Lizenz)Planbar, wenige Komponenten

Szenario: Ein Mittelständler rüstet sechs Räume aus

Machen wir den Vergleich an einem konkreten Fall fest: Ein mittelständisches Beratungsunternehmen, 150 Mitarbeitende, zwei Standorte, sechs auszustattende Räume – zwei Huddle Rooms, drei Standard-Meetingräume, ein Boardroom. Die Meeting-Realität: intern überwiegend Teams, aber zwei Drittel der Termine sind Kundentermine auf Zoom, Webex und Google Meet. Der IT-Verantwortliche – ein Ein-Personen-Team – evaluiert drei Wege.

Weg A: Video Bars in allen Räumen. Sechs Videobars unter den vorhandenen Displays, Appliance-Modus Teams Rooms. Anschaffung überschaubar, Deployment schnell. Im dritten Monat zeigt sich die Grenze: Die Kundentermine auf Fremdplattformen laufen über Gast-Beitritte – umständlich, fehleranfällig, und die Beraterinnen kehren zur Laptop-Praxis zurück. Der IT-Verantwortliche verwaltet zusätzlich zur Microsoft-Welt eine zweite Konsole für die Bar-Flotte.

Weg B: Plattformgebundene Kits. Verworfen, sobald die Meeting-Statistik auf dem Tisch liegt: Zwei Drittel externe Termine auf drei Fremdplattformen vertragen sich nicht mit einem Raum, der ein Ökosystem tief und alle anderen gar nicht beherrscht.

Weg C: All-in-One-Boards mit offenem Betriebssystem. Sechs Boards in drei Größen, Windows als Recheneinheit, Teams und Zoom nativ installiert, Webex und Google Meet nachinstalliert. Anschaffung höher als Weg A, dafür entfallen: separate Displays in vier Räumen, Controller, zweite Admin-Konsole, Gast-Beitritts-Workarounds. Die Huddle Rooms bekommen 55 Zoll, die Meetingräume 75, der Boardroom 86 – gleiche Bedienlogik in allen Räumen. Die Berater starten Kundentermine auf jeder Plattform per App-Klick; zwischen den Terminen arbeiten die Teams auf der Touch-Fläche weiter.

Über fünf Jahre gerechnet, kippt das Bild zugunsten von Weg C – nicht weil die Bars schlecht wären, sondern weil die versteckten Posten (Lizenzen, Verwaltung, Gast-Workarounds, ungenutzte Raumzeit) bei Weg A systematisch unterschätzt wurden. Die Lektion des Szenarios: Wer die Gesamtrechnung statt des Anschaffungspreises vergleicht, landet bei anderen Entscheidungen als der Datenblatt-Vergleich nahelegt.

beratungsunternehmen-nutzt-all-in-one-board-fuer-hybride-kundentermine-auf-mehreren-plattformen.png

Wann eine Video Bar die bessere Wahl ist – und wann nicht

Nach all der Kritik an der Appliance-Logik gehört die Gegenrede auf den Tisch – denn es gibt Situationen, in denen die Video Bar die richtige Antwort ist.

Die Video Bar gewinnt, wenn drei Bedingungen zusammenkommen: Erstens hängt bereits ein gutes, großes Display im Raum, das nicht ersetzt werden soll. Zweitens ist die Plattform-Lage stabil – das Unternehmen lebt nachweislich in einer klaren Monokultur, externe Termine laufen überwiegend auf derselben Plattform. Drittens existiert eine Verwaltungsstruktur für die Herstellerkonsole, etwa weil ohnehin Geräte dieses Herstellers im Einsatz sind. In genau dieser Konstellation – vorhandenes Display, stabile Plattform, vorhandenes Management – ist die Video Bar die schnellste und günstigste Art, einen Raum videofähig zu machen.

Die Video Bar verliert, sobald eine der Bedingungen kippt. Kein Display vorhanden? Dann wird aus Bar plus Display plus Controller ein Drei-Komponenten-Projekt gegen ein einziges Board. Gemischte Plattform-Realität? Dann wird der Gast-Beitritt zum Dauerärgernis. Wachsende Raumflotte? Dann vervielfacht sich der Verwaltungsaufwand mit jeder Konsole.

Die ehrliche Zusammenfassung: Die Video Bar ist ein exzellentes Upgrade für einen fertigen Raum – und ein teurer Umweg für eine Neuausstattung. Wer heute bei null beginnt, sollte die Klassenfrage beantworten, bevor er Marken vergleicht.

entscheidungmatrix-fuer-videokonferenz-hardware-vier-fragen-zur-richtigen-geraeteklasse.png

Entscheidungsmatrix: Welche Klasse passt zu Ihnen?

Vier Fragen, vier Abzweigungen – mehr braucht die Entscheidung nicht:

Frage 1: Hängt im Raum bereits ein hochwertiges Display? Ja → Video Bar als ernsthafte Option, wenn die Plattform-Frage (Frage 2) stabil ist. Nein → All-in-One-Board oder Komplettsystem, denn Bar plus Display plus Controller zusammen kosten und komplexieren mehr als ein integriertes Board.

Frage 2: Wie viele Plattformen laufen in Ihren Meetings? Eine, nachweisbar und dauerhaft → Appliance oder plattformgebundenes Kit der Hausplattform sind zulässig. Zwei bis vier, mit wachsendem externen Anteil → nur ein offenes Betriebssystem löst das ohne Dauer-Workarounds.

Frage 3: Wie groß ist Ihre IT-Verwaltung? Etablierte Windows-Flottenverwaltung → offene Systeme integrieren sich nahtlos. Keine dedizierte IT → je schlanker der Betrieb, desto besser; Appliances senken den Betreuungsaufwand, akzeptieren Sie die Bindung bewusst.

Frage 4: Arbeitet der Raum auch ohne Videomeeting? Workshops, Reviews, Schulungen, Präsentationen → Touch-Pflicht, also All-in-One-Board. Reine Videokonferenz-Nutzung → alle Klassen offen, entscheiden Fragen 1 bis 3.

Kurzform der Empfehlung: Neuausstattung plus gemischte Plattformen plus Workshop-Bedarf → All-in-One-Board mit offenem OS. Bestandsdisplay plus Monokultur → Video Bar der Hausplattform. Ökosystem-Konzern mit Behörden- oder Konzernstruktur → plattformgebundenes Kit des eigenen Stacks.

Die All-in-One-Alternative: NearHub Board Max

Wer die Entscheidungsmatrix mit „Neuausstattung" und „gemischte Plattformen" beantwortet, landet bei der Klasse der offenen All-in-One-Boards – und dort beim NearHub Board Max. Es adressiert präzise die drei Datenblatt-Leerstellen aus diesem Vergleich: Als Windows-11-Pro-System mit Intel Core i5 läuft jede Konferenz-Plattform nativ – Zoom und Microsoft Teams sind vorinstalliert, Webex, Google Meet und GoToMeeting installieren Sie aus dem Windows-Ökosystem nach. Der Restwert bei Strategiewechsel bleibt erhalten, weil die Plattform eine App-Entscheidung ist. Und die Verwaltung folgt der Windows-Routine Ihrer IT statt einer weiteren Herstellerkonsole.

Für die Meeting-Praxis kommen die bewährten Stärken der Board-Klasse hinzu: Die integrierte Kamera mit 130-Grad-Sichtfeld, Auto-Framing und KI-Galerieansicht macht alle Personen im Raum für die Remote-Seite sichtbar; die ProperClean-2.0-Audiotechnik kümmert sich um Verständlichkeit statt nur Lautstärke; und die interaktive 4K-Touch-Fläche verwandelt den Raum zwischen den Terminen in Whiteboard und Präsentationsbühne – inklusive kabellosem Web-Casting für Gäste direkt aus dem Browser. Erhältlich in 55, 65, 75 und 86 Zoll, damit Huddle Room und Boardroom dieselbe Bedienlogik bekommen.

Die aktuellen Konfigurationen und Konditionen finden Sie auf der Produktseite des NearHub Board Max – buchen Sie eine Live-Demo oder fordern Sie ein Angebot für Ihre Räume an.

Für die Vertiefung der Plattform-Seite empfehlen sich unsere Guides zu Zoom Rooms Hardware und Microsoft Teams Rooms.

Die praktische Raumplanung behandelt der Guide zur kompletten Meeting-Raum-Einrichtung.

NearHub Board S55 Max | shop

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist die beste Alternative zur Logitech Rally Bar?

Es gibt keine pauschal beste Alternative – es gibt die passende für Ihre Situation. Wer im selben Ansatz bleiben will (Video Bar unter vorhandenem Display), findet mit Poly Studio die breiteste Plattform-Zertifizierung und mit Neat Bar die eleganteste Lösung für kleine bis mittlere Räume. Wer den Ansatz selbst hinterfragt, sollte die Klassenfrage stellen: Bei Neuausstattung ersetzt ein All-in-One-Board wie das NearHub Board Max Display, Kamera, Audio und Computer in einem Gerät und bringt Plattformfreiheit plus Touch-Whiteboard gleich mit. Die Rally Bar ist stark in dem, was sie tut – die Frage ist nur, ob das ist, was Ihr Raum braucht.

Video Bar oder All-in-One-Board – was ist besser?

Die Video Bar ist die bessere Wahl, wenn bereits ein großes, hochwertiges Display im Raum hängt und Ihre Plattform-Lage stabil ist: Dann ergänzt die Bar genau die fehlenden Komponenten – Kamera, Audio, Recheneinheit – schnell und wirtschaftlich. Das All-in-One-Board ist die bessere Wahl bei Neuausstattung, gemischter Plattform-Realität oder Workshop-Bedarf: Es ersetzt alle Komponenten durch ein Gerät, läuft mit offenem Betriebssystem plattformübergreifend und arbeitet zwischen den Meetings als Touch-Whiteboard weiter. Über fünf Jahre gerechnet gewinnt bei Neuausstattung fast immer das Board, weil Bar plus Display plus Controller plus Verwaltung die scheinbar günstigere Bar überholen.

Sind Videokonferenz-Systeme plattformübergreifend nutzbar?

Eingeschränkt. Die meisten Video Bars und Appliances sind für ein bis zwei Plattformen zertifiziert; Fremdplattformen lassen sich bestenfalls über Gast-Beitritts-Funktionen erreichen, die im Komfort hinter dem nativen Erlebnis zurückbleiben. Plattformgebundene Kits wie Cisco Room Kits oder Google-Meet-Systeme sind bewusst auf ein Ökosystem festgelegt. Echte Plattformfreiheit bieten nur Systeme mit offenem Betriebssystem: Unter einem vollwertigen Windows installieren Sie Zoom, Teams, Webex und Google Meet parallel und treten jeder Einladung nativ bei. Prüfen Sie deshalb bei jedem Angebot zuerst das Betriebssystem der Recheneinheit, dann die Zertifizierungsliste.

Was kostet Videokonferenz-Hardware für einen Meetingraum?

Die ehrliche Antwort rechnet über fünf Jahre und vier Posten: Hardware, laufende Raumlizenzen, Einrichtung und Verwaltung. Kleine Räume mit kompakter Ausstattung starten im unteren vierstelligen Bereich; große modulare Systeme mit mehreren Displays, Mikrofonstrecken und professioneller Montage liegen deutlich höher. Die versteckten Treiber sind Lizenzen (pro Raum und Jahr), separat verkauftes Zubehör wie Touch-Controller und der Verwaltungsaufwand zusätzlicher Admin-Konsolen. All-in-One-Lösungen wirken in der Anschaffung teurer, senken aber genau diese Folgekosten – weshalb sich der Vergleich erst über die Lebensdauer lohnt.

Brauche ich für jeden Raum die gleiche Hardware?

Nein – aber Sie brauchen dieselbe Logik in jedem Raum. Der sinnvolle Ansatz sind Standards pro Raumtyp: Huddle Rooms, Standard-Meetingräume und Boardrooms bekommen je eine definierte Ausstattung, aber überall dieselbe Bedienweise, dieselbe Plattform-Strategie und dasselbe Management. Die Geräteklasse darf mit der Raumgröße skalieren – etwa 55 Zoll im Huddle Room und 86 Zoll im Boardroom –, die Nutzererfahrung sollte es nicht. Wer jeden Raum einzeln optimiert, endet mit fünf Raumtypen, vier Konsolen und einer Belegschaft, die vor jedem Meeting erst herausfinden muss, wie dieser Raum funktioniert.

Fazit

Der Markt für Videokonferenz-Hardware ist reifer als sein Ruf: Logitech, Yealink, Poly, Neat und Cisco liefern durchweg gute Technik. Die Entscheidung scheitert selten an der Marke – sie scheitert an der Klassenfrage und an den Kosten, die kein Datenblatt zeigt: Plattformbindung, Lizenz- und Verwaltungsrealität, ungenutzte Raumzeit. Wer bei null beginnt und gemischte Plattformen lebt, fährt mit einem offenen All-in-One-Board am sichersten; wer ein fertiges Display und eine stabile Monokultur hat, ist mit der Video Bar gut bedient. Sehen Sie sich das NearHub Board Max in einer Live-Demo an, um den Unterschied selbst zu erleben.

Die Architektur-Fragen dahinter vertieft unser Überblicksartikel zu Multi-Plattform-Videokonferenz-Lösungen; einen Überblick über alle Lösungen finden Sie auf der NearHub Website.

Autor:Vom NearHub-Team

Teilen Sie
Weitere spannende Artikel für Sie