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Wichtige Punkte
Bei einem neuen Raum mit vorhandenem Meeting-PC und ohne Neat-Hauptgerät zuerst Nearity 360 Alien als 360°-USB-Lösung prüfen.
Bei einem bestehenden kompatiblen Neat-Raum mit fehlender Tischperspektive Neat Center vor einem Systemwechsel testen.
Für einen langen Tisch mit 18 Plätzen kann die 360 Alien mit zwei AM01 die Audioseite erweitern, ohne eine zweite Kamera zu kaufen; ein Raumtest bleibt nötig.
Das Nearity Ultimate Set ist für 1.680 € gelistet; die Neat-Center-UVP von 2.429 € inklusive Mehrwertsteuer ist kein bestätigter Kaufpreis und ersetzt kein vollständiges Raumangebot.
Neat Center Alternative: 360°-Video, Audio und Kosten im Vergleich
Neat bietet professionelle Videokonferenztechnik – aber lohnt sich ein vollständiges Neat-Raumsystem für jeden neuen Konferenzraum? Wer Neat Center als erste Anschaffung betrachtet, muss das kompatible Hauptgerät und den geplanten Meetingbetrieb mitrechnen. Für Unternehmen, die ihre Meetings bereits über ein Notebook oder einen Raum-PC starten, kann die Nearity 360 Alien eine budgetbewusste Neat Center Alternative sein: Sie bringt 360°-Video, KI-gestützte Ansichten, Mikrofone und Lautsprecher in ein USB-Gerät; ihre Audioabdeckung lässt sich bei Bedarf mit AM01 erweitern.
Die wichtigste Grenze ist ebenso klar: Neat Center erweitert ein kompatibles Neat-Raumsystem. Nearity 360 Alien ist eine eigenständige Konferenzkamera für einen Computer als Meeting-Host. Dieser Vergleich zeigt früh die Nearity-Setpreise und prüft danach, was Sie für Bild, Ton und einen tatsächlich nutzbaren Raum erhalten. Wenn bereits ein Neat-Raum existiert, kann seine gezielte Erweiterung die bessere Entscheidung sein.
1. Neat Center vs. Nearity 360 Alien: Die wichtigsten Unterschiede
Bei einem neuen, computerbasierten 360°-Raum spricht die Gerätearchitektur für Nearity; bei einem bestehenden kompatiblen Neat-Raum mit Bedarf an einer zusätzlichen Tischperspektive für Neat Center. Beide erfassen Personen rings um den Tisch, unterscheiden sich aber darin, was zusätzlich benötigt wird und welcher Teil des Meetings durch das jeweilige Gerät abgedeckt ist.
| Einkaufsfrage | Nearity 360 Alien | Neat Center | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Was wird angeschlossen? | Ein Notebook oder Raum-PC als Host | Ein kompatibles Neat-Hauptgerät | Nearity für neuen USB-Raum; Center für Neat-Bestand |
| Was bringt die Einheit mit? | 360°-Kamera, Mikrofone und Lautsprecher | Zusätzliche Kamera und Mikrofone im Neat-Verbund | Nearity, wenn eine computerbasierte Grundlösung gesucht wird |
| Welche Bildperspektive entsteht? | 360°-Tischkamera mit wählbaren KI-Ansichten | Ergänzt die Frontansicht des Neat-Raums | Center, wenn genau diese Ergänzung gebraucht wird |
| Wie wächst das Audio? | Bis zu zwei AM01-Mikrofone an der Kamera | Zusätzliche Center bei unterstützten Geräten; teils externes USB-Audio am Hauptgerät | Nearity bei neuer, gezielt erweiterbarer USB-Lösung |
| Was bleibt im Betrieb nötig? | Der Computer und die Meetinganwendung | Das Hauptgerät und der unterstützte Raumaufbau | Nach dem vorhandenen Bestand entscheiden |
Für einen neuen Raum mit vorhandenem Computer ist Nearity die klare Kandidatin; für einen funktionierenden Neat-Raum mit zu wenigen Tischansichten ist Center der klare Kandidat. Diese Zuordnung verhindert den häufigsten Fehler im Preisvergleich: Ein Zubehörgerät wird wie eine komplette Kamera-und-Audio-Lösung behandelt. Ein Neat Center allein ist kein frei an ein Notebook angeschlossenes USB-Konferenzsystem. Umgekehrt ersetzt eine Nearity-Kamera weder die vorhandene Neat-Steuerung noch das integrierte Zusammenspiel mehrerer Kameras.
Ein deutsches B2B-Team sollte deshalb zuerst nur zwei Bestandsfragen beantworten: Gibt es bereits ein kompatibles Neat-Hauptgerät? Soll die neue Einheit den Raum vollständig für computerbasierte Meetings ausstatten oder ein existierendes System um eine weitere Perspektive ergänzen? Die Antworten bestimmen, welcher Preis im nächsten Abschnitt für den konkreten Raum überhaupt relevant ist. Das schiebt technische Detailfragen nicht vor die Kaufentscheidung; es stellt sicher, dass die nachfolgende Zahl den richtigen Lieferumfang beschreibt.
2. Neat Center Preis: Was kostet eine vollständige Konferenzlösung?
Auf der deutschen NearHub-Produktseite wird das Nearity 360 Alien Ultimate Set mit Kamera, zwei AM01 und Wireless-Dongle für 1.680 € angezeigt. Ein deutscher Händler weist für Neat Center eine UVP von 2.429 € inklusive Mehrwertsteuer aus. Die UVP ist eine unverbindliche Preisempfehlung, kein bestätigter tatsächlich gezahlter Preis. Center ist zudem ein Zusatzgerät für ein kompatibles Neat-Hauptgerät. Beide Zahlen sind deshalb öffentliche Orientierungspunkte, keine Preise für gleich ausgestattete Räume.
| Öffentlich sichtbares Angebot | Enthalten oder beschrieben | Preisangabe | Für die Rechnung wichtig |
|---|---|---|---|
| Nearity 360 Alien Starter Kit | Eine 360 Alien und ein AM01 | 1.392 € auf der deutschen Produktseite | Computer für den Meetingstart und gegebenenfalls Display einplanen |
| Nearity 360 Alien Ultimate Set | Eine 360 Alien, zwei AM01, ein Wireless-Dongle | 1.680 € auf der deutschen Produktseite | Komplettes Set-Zubehör prüfen; Host-Computer bleibt notwendig |
| Separates AM01 | Zusätzlich angebotenes Mikrofon | 150 € im NearHub-Shop | Audio-Zubehör, keine weitere Kamera |
| Neat Center | Companion-Kamera mit Mikrofonen | UVP 2.429 € inkl. MwSt. bei einem deutschen Händler; tatsächlichen Preis anfragen | Kompatibles Neat-Hauptgerät zusätzlich erforderlich |
Preisrecherche vom 26. Oktober 2026: Die deutsche NearHub-Produktseite zeigt die beiden Set-Varianten; das zusätzliche AM01 ist im NearHub-Shop gelistet. Die Neat-Center-Produktseite von Cyberport kennzeichnet 2.429 € inklusive Mehrwertsteuer als UVP und weist daneben einen abweichenden Verkaufspreis aus. Die UVP ist daher ausdrücklich kein Endkunden-Transaktionspreis. Konditionen und Verfügbarkeit können sich ändern.
Für die Einkaufsabteilung ist der Betrag von 1.680 € nur dann ein sinnvoller Anker, wenn der vorgesehene Computer tatsächlich vorhanden ist und die gewünschte Meetinganwendung darauf genutzt werden darf. Ein Raum-PC, der erst neu beschafft werden muss, gehört als eigener Posten in dasselbe Angebot. Auch das Display und die Verbindung zwischen Tisch und Bildschirm dürfen nicht stillschweigend als vorhanden gelten. Lassen Sie deshalb den Lieferumfang des Nearity-Sets und die für den Betrieb zusätzlich nötigen Positionen getrennt ausweisen. Auf der Neat-Seite wird erst die passende Hauptgeräte-Konfiguration bestimmt und danach ein vollständiger Endkundenpreis angefragt. So bleibt die These einer niedrigeren Erstinvestition überprüfbar, ohne aus einer UVP einen scheinbar präzisen Preisvorteil zu machen.
Die öffentlich sichtbaren Beträge können auch unterschiedliche Steuer- und Angebotsgrundlagen haben. Cyberport kennzeichnet die Neat-UVP ausdrücklich als inklusive Mehrwertsteuer; der NearHub-Shopbetrag muss auf seine im konkreten Angebot geltende Steuerbasis geprüft werden. Dokumentieren Sie für beide Wege, ob Installation, Lizenz, Support und notwendige Kabel enthalten sind. Bei einem bereits eingerichteten Neat-Raum sind Hauptgerät und Controller vorhandener Bestand; für einen neuen Raum dürfen diese Voraussetzungen nicht als kostenlos angenommen werden. Diese Trennung macht den möglichen Budgetvorteil für ein B2B-Angebot nachvollziehbar, ohne den Abstand zwischen zwei veröffentlichten Zahlen als zugesicherte Ersparnis auszugeben.
Die richtige Rechnung für einen neuen Raum
Bei einem neuen Raum ohne Neat-Bestand benötigt die Neat-Center-Variante mindestens ein kompatibles Hauptgerät; je nach geplantem Betrieb kommen Controller, Plattformlizenz, Display, Netzwerkversorgung, Montage und Support hinzu. Nearity benötigt keinen Neat-Host. Sie verwendet ein vorhandenes Notebook oder einen Raum-PC mit Meetinganwendung. Wenn ein solcher Computer bereits vorgesehen ist, entsteht ein kürzerer Hardwarepfad. Fehlt er, gehört sein Preis genauso auf die Nearity-Seite. Eine faire Rechnung vergleicht zwei vollständige, betriebsfähige Räume mit derselben Steuerbasis, nicht das billigste Zubehörstück mit dem teuersten System.
Nehmen wir einen Besprechungsraum, in dem Teams und Zoom ohnehin auf einem bereitstehenden PC genutzt werden. Die Ausschreibung verlangt eine Kamera, Tischmikrofone für einen längeren Tisch und die Möglichkeit, die entfernte Seite zu hören. Das öffentlich sichtbare Nearity Ultimate Set bündelt Kamera, zwei AM01 und Dongle. Beim Neat-Weg müsste der Einkauf zuerst das Hauptgerät und die gewünschte Steuerung festlegen, bevor Center sinnvoll als Zusatzposition auf dem Angebot erscheint. In diesem konkreten Ausgangspunkt kann Nearity die geringere Erstinvestition ermöglichen. Ohne vollständige Neat-Endkundenofferte lässt sich weder eine feste Ersparnis in Euro noch ein belastbarer Prozentsatz behaupten.
Auch die Set-Preise beantworten nicht jede Kostenfrage. Die deutsche Produktseite nennt eine maximale USB-Ausgabe von 4K, während der optionale Dongle mit 1080p spezifiziert ist. Wer drahtlos installieren möchte, prüft genau diesen späteren Verbindungsweg in einer Vorführung. Wenn der Raum zusätzliche Displays, einen fest montierten PC oder besondere Kabelwege verlangt, gehören diese Komponenten zur Kalkulation. Ein niedriger Hardwarepreis darf nicht durch stillschweigend fehlende Voraussetzungen entstehen.
Die andere Rechnung für einen bestehenden Neat-Raum
Ist das kompatible Hauptgerät bereits installiert und läuft das Meeting wie gewünscht, werden seine früheren Anschaffungskosten nicht nochmals als neuer Aufwand verbucht. Fehlt nur eine zusätzliche Perspektive auf die Personen am Tisch, kann der Kauf eines Center günstiger und organisatorisch einfacher sein als ein Systemwechsel. Umgekehrt sollte die IT nicht automatisch eine zweite Kamera kaufen, wenn nur einzelne Stimmen schlecht zu hören sind. Je nach Hauptgerät kommen auch unterstützte externe Audiooptionen in Betracht. Das Ergebnis hängt am Bestand und an der gewünschten Funktion, nicht an einer isolierten Preiszahl.
Für die Beschaffungsfreigabe reichen zwei nebeneinanderstehende Listen: „Schon vorhanden“ und „Noch zu kaufen“. Beim neuen Nearity-Raum stehen Computer, Display und Meetingsoftware entweder ausdrücklich auf der Bestandsliste oder in der neuen Stückliste. Beim Neat-Raum werden Hauptgerät, Steuerung, benötigte Lizenz und Center genauso ausgewiesen. Rechnen Sie Angebote jeweils netto oder jeweils brutto und klären Sie, ob Installation und Support enthalten sind. So wird die Behauptung „zu teuer“ zu einer überprüfbaren Projektrechnung.
3. 360°-Video und KI: Welche Kamera bietet welche Vorteile?
Nearity liefert als eigenständiges USB-Gerät bis zu 4K bei 30 Bildern pro Sekunde und drei auf unterschiedliche Meetingformen ausgerichtete KI-Ansichten. Neat Center bringt eine zusätzliche 360°-Tischperspektive in ein kompatibles Neat-System und spezifiziert Personenvideo bis 1080p/30 fps. Das ist ein echter Unterschied in der dokumentierten Ausgabe, aber kein unabhängiges Urteil über die wahrgenommene Bildqualität jeder Konferenz.
| Videomerkmal | Nearity 360 Alien | Neat Center | Wirkung bei der Auswahl |
|---|---|---|---|
| Kameras | Vier 8-MP-Sensoren | Drei 8-MP-Sensoren | Beide decken die Tischrunde ab; Sensorzahl allein beweist keinen Qualitätssieg |
| Sichtfeld | 360°-Erfassung | 360°-Erfassung | Personen müssen nicht dauerhaft zum vorderen Bildschirm blicken |
| Spezifizierte Ausgabe | USB bis 4K/30 fps; Dongle 1080p | Personenvideo bis 1080p/30 fps im Neat-System | Die später genutzte Verbindung und die Art des Bildes müssen im Test übereinstimmen |
| Ansichten | Discussion, Global, Presentation | Personen-Framing im Verbund mit dem Hauptgerät | Einzelne Tischansicht versus zusätzliche Perspektive zur Frontkamera |
| Meetingbetrieb | Computerbasierte Anwendung | Unterstützter Neat-Raum | Unterschiedlicher Platz in der gesamten Videokette |
Die Werte stammen von der NearHub-Produktseite und dem Neat-Center-Datenblatt auf der Herstellerseite. Die Tabelle stellt Herstellerangaben nebeneinander; sie behauptet keinen unter identischen Bedingungen gemessenen Bildvergleich. Wichtig ist vor allem, ob der genannte Ausgabepfad mit dem später geplanten Raumaufbau übereinstimmt.
Nearity: 4K über USB als konkreter Produktvorteil
Vier 8-MP-Sensoren und eine spezifizierte USB-Ausgabe bis 4K/30 fps sind eine greifbare Fähigkeit der Nearity 360 Alien. Für einen neuen Raum mit Computer als Host lässt sich damit eine hochauflösende 360°-Quelle direkt in die Meetinganwendung einbinden. Das ist gerade bei Diskussionsrunden interessant, in denen entfernte Teilnehmende nicht bloß eine Gesamtansicht des Tisches benötigen, sondern Gesichter und Sprecherwechsel verfolgen wollen. Die Kamera steht nahe an der Gesprächsmitte, statt nur von der Displaywand aus auf den Tisch zu schauen.
Die Produktseite nennt Discussion, Global und Presentation. Im Discussion-Modus soll die Darstellung dem Gespräch folgen; Global hält eine größere Übersicht, Presentation rückt die vortragende Person in den Mittelpunkt. Der praktische Nutzen hängt vom Anlass ab. Eine Vorstandsrunde braucht oft erkennbare Reaktionen mehrerer Personen, ein Workshop eine verlässliche Tischübersicht und ein Vortrag einen gut sichtbaren Sprecher. Diese Modi machen die Kamera anpassungsfähig, ohne für jeden Meetingtyp eine andere Hardwarekonfiguration vorzusehen.

Eine Einschränkung sollte im Test sauber benannt werden: „USB bis 4K“ bedeutet nicht, dass jeder entfernte Teilnehmer in Teams oder Zoom zwangsläufig einen 4K-Stream erhält. Plattform, Netzwerk, Layout und Einstellungen beeinflussen die empfangene Darstellung. Der optionale Wireless-Dongle ist auf der Produktseite mit 1080p angegeben. Wer die 4K-Ausgabe zum Kaufargument macht, sollte genau den vorgesehenen USB-Betrieb demonstrieren. Wer den Dongle für flexiblen Betrieb bevorzugt, prüft stattdessen dessen reale Bildwirkung. Die technische Grenze entwertet den 4K-Vorteil nicht; sie definiert, wann er genutzt wird.
Das lässt sich mit einer kurzen Vorführung überprüfen: Stellen Sie die Kamera an die geplante Position, besetzen Sie Plätze an beiden Enden des Tisches und lassen Sie entfernte Kolleginnen und Kollegen zwischen den Bildmodi vergleichen. Gefragt wird nicht nur, ob alle Personen technisch im Bild sind, sondern ob bei einem Sprecherwechsel die richtige Person erkennbar bleibt und die anderen Teilnehmenden nicht aus dem Zusammenhang verschwinden. Solche Beobachtungen machen aus einer Datenblattangabe ein nachvollziehbares Kaufkriterium.
Neat Center: Mehrwert durch die zweite Perspektive
Neat Center besitzt drei 8-MP-Kameras und ist als Companion für einen vorhandenen Neat-Raum konzipiert. Die Kombination mit dem Frontgerät kann Personen zeigen, die sich im Gespräch nach innen drehen und von der vorderen Kamera nur seitlich oder von hinten erfasst würden. Dieser Nutzen entsteht gerade durch die Integration: Die Tischperspektive ergänzt eine bereits vorhandene Hauptansicht. Wer nur die Pixelzahl zweier Einzelgeräte vergleicht, übersieht, dass Neat Center in dieser Situation eine andere Aufgabe übernimmt.
Neat nennt Personenvideo bis 1080p/30 fps. Das ist eine andere spezifizierte Ausgabe als die Nearity-USB-Ausgabe, und der Wert allein entscheidet nicht darüber, welche Präsentation auf dem entfernten Bildschirm hilfreicher ist. Ein sinnvoller Vergleich zeigt auf beiden Wegen denselben Gesprächsmoment und prüft Gesichter, Bildausschnitt und Wechsel der Ansichten. Für einen bestehenden Neat-Raum mit guter Frontkamera, aber schwacher Tischsicht, kann Center genau den fehlenden Blickwinkel hinzufügen. Für einen Raum ohne Hauptgerät ist es hingegen keine eigenständige USB-Erstanschaffung.
Bei größeren Neat-Räumen beschreibt der Hersteller mehrere Center für bestimmte kompatible Hauptgeräte. Ob und wie viele an einem konkreten Gerät betrieben werden können, sollte vor dem Kauf anhand der aktuellen Neat-Anleitung geprüft werden. Die Fähigkeit ist ein gutes Argument, wenn wirklich mehrere Videoperspektiven gebraucht werden. Sie ist kein Grund, zusätzliche Kameras allein zur Lösung eines Audioproblems zu kaufen.
4. Audioerweiterung: Nearity AM01 oder zusätzliche Neat Center?
Wenn eine zentrale 360°-Ansicht genügt, lässt sich bei Nearity die Audioabdeckung mit bis zu zwei AM01 erweitern, ohne eine weitere Kamera zu kaufen. Neat Center ergänzt in einem kompatiblen Neat-System dagegen sowohl Mikrofone als auch Video. Bei bestimmten Neat-Hauptgeräten ist außerdem externes USB-Audio möglich. Entscheidend ist deshalb, ob dem Raum verständliche Stimmen, ein weiterer Blickwinkel oder beides fehlt.
| Frage zur Erweiterung | Nearity 360 Alien | Neat-System mit Center |
|---|---|---|
| Integrierte Mikrofone | Sechs in der Kamera | 16 im Center zusätzlich zum Hauptsystem |
| Gezielte Erweiterung | Bis zu zwei AM01 an der Kamera | Weiterer Center ergänzt Audio und Video; externes USB-Audio ist bei bestimmten Hauptgeräten möglich |
| Zusätzliche Kamera | Bei AM01: keine | Bei einem weiteren Center: ja |
| Voraussetzung | Nearity-Kamera und Meeting-Computer | Kompatibles Neat-Hauptgerät und passende Raumkonfiguration |
Ein AM01 und ein Neat Center sind funktional verschieden. Wenn die vorhandene Videoperspektive ausreicht, kann ein zusätzliches Mikrofon den fehlenden Teil der Lösung liefern. Wenn gerade die Tischansicht im Neat-Raum fehlt, ist die zusätzliche Kamera ein eigenständiger Vorteil. Die konkreten Preise und vollständigen Raumkosten stehen in Abschnitt 2; der 18-Personen-Fall wird in Abschnitt 5 einmal anhand der tatsächlichen Raumanforderungen beurteilt.
Für die Audioentscheidung genügt ein kurzer Raumtest: Lassen Sie eine zugeschaltete Person Stimmen vom entferntesten Platz, aus der Mitte und beim Sprecherwechsel beurteilen. Die im Datenblatt genannte Reichweite ersetzt keinen Verständlichkeitstest bei der vorgesehenen Tischform und Akustik. Einzelheiten zu Reichweitenangaben und Mikrofonplatzierung behandelt unser Ratgeber „Konferenzkamera mit Mikrofon“.
Neat beschreibt externes USB-Audio für Bar Pro und Board Pro. In diesem Modus wird die interne Audioverarbeitung umgangen; das externe System muss unter anderem eine geeignete Echounterdrückung bereitstellen. Daher sollte ein vorhandener Neat-Raum mit reinem Audioproblem nicht automatisch um ein weiteres Center ergänzt werden.
5. Welche Lösung passt zu Ihrem Konferenzraum?
Für einen neuen Raum mit vorhandenem Meeting-Computer und Bedarf an 360°-Video sowie erweiterbarem Audio ist Nearity die erste Shortlist-Option. Für einen kompatiblen Neat-Bestandsraum mit fehlender Tischansicht ist Neat Center die erste Option. Eine Entscheidungstabelle nach Raumtyp und vorhandenen Geräten ist hilfreicher als eine starre Regel nach Personenzahl oder der Zahl zusätzlicher Mikrofone.
| Ausgangslage des Kunden | Erste Wahl | Kaufgrund | Vor Angebotsfreigabe prüfen |
|---|---|---|---|
| Neuer Besprechungsraum mit Notebook oder Raum-PC, noch ohne Neat | Nearity 360 Alien | 360°-Video, Audio und Lautsprecher als USB-Gerät statt Center plus Neat-Hauptgerät | Ist Host und Display bereits vorhanden? |
| Neuer Raum mit langem Tisch, 18 Plätze, eine 360°-Perspektive reicht | Nearity 360 Alien Ultimate Set prüfen | Zwei AM01 erweitern die Audioseite ohne zweite Kamera | Entferntesten Platz im eigenen Raum testen |
| Bereits eingerichteter Neat-Raum, entfernte Personen sehen Tischgesichter nicht gut | Neat Center | Integrierte zusätzliche Perspektive für das vorhandene System | Modell, Software und Netzwerkkopplung bestätigen |
| Neat-Raum mit gutem Bild, aber nur einzelnen schwachen Audioplätzen | Bestehendes Neat-Audio gezielt prüfen | Externes Audio kann je nach Hauptgerät eine Option sein | Kompatibilität und Audioverarbeitung im Betriebsmodus klären |
| Festes, zentral verwaltetes Raumsystem ohne bedienten Meeting-Computer | Dediziertes Neat-System bzw. passende Raumlösung | Eine USB-Kamera allein übernimmt nicht den kompletten Host- und Steuerungsablauf | Vollständiges Systemangebot einholen |
Neue 18-Plätze-Besprechung: klare Nearity-These, aber keine Raumgarantie

Ein Unternehmen will in einer neuen Besprechung mit bis zu 18 Sitzplätzen regelmäßig Teams und Zoom nutzen. Ein Computer ist bereits als Host eingeplant; die Teilnehmenden sitzen an einem längeren Tisch, und Remote-Gäste sollen die Runde aus der Mitte sehen und hören. Die Nearity 360 Alien mit zwei AM01 ist in diesem Fall eine gut begründete Kandidatin. Die öffentliche Produktseite bietet eine Kombination aus Kamera, zwei Erweiterungsmikrofonen und Dongle und beschreibt bis zu 16 m Spracherfassung für die erweiterte Konfiguration. Für genau diesen Bedarf ist keine zweite Nearity-Kamera notwendig.
Das ist eine Kaufhypothese, kein aus der Sitzplatzzahl abgeleitetes Qualitätsversprechen. Tischgeometrie, harte Wände und Hintergrundgeräusche können das Ergebnis verändern. Gerade deshalb ist eine kurze Demo am entferntesten Platz sinnvoll. Besteht sie den Test, lässt sich der Nutzen im Angebot klar benennen: 360°-Video und erweiterte Audiopositionen bei einem bekannten Paketpreis, ohne erst ein Neat-Hauptsystem aufbauen zu müssen. Fällt der Test durch, muss die Konfiguration neu betrachtet werden; eine größere Marketingzahl würde daran nichts ändern.
Für die Freigabe sollten Einkauf und IT die drei konkreten Anforderungen dieses Raums festhalten: Die Remote-Seite erkennt die Personen an beiden Tischenden; normale Gesprächslautstärke bleibt auch am entfernten Platz verständlich; die Besprechung lässt sich über den ohnehin vorgesehenen Computer starten. Eine einzelne 360°-Kamera reicht nur dann für die Bildseite, wenn die tatsächlich gewählte Ansicht diese Plätze sinnvoll zeigt. Die beiden AM01 verändern die Tonabdeckung, nicht die Zahl der Kamerawinkel. Falls Gäste zusätzlich eine Ansicht der vortragenden Person an der Front benötigen, wird die Bildanforderung neu bewertet und nicht mit weiteren Mikrofonen beantwortet.
Testen Sie dazu eine reguläre Gesprächsrunde mit mehreren Sprecherwechseln und lassen Sie eine Person außerhalb des Raums das Ergebnis beurteilen. Ein lokal scharfes Vorschaubild beweist noch nicht, dass der Videodienst dieselbe Ansicht an die entfernte Seite überträgt. Umgekehrt sagt eine nominelle Mikrofonreichweite wenig über die Verständlichkeit bei Hintergrundgeräuschen aus. Halten Sie nach der Vorführung fest, welcher Anschluss, welche Meetingsoftware und welche Tischpositionen verwendet wurden. Damit kann das Angebot genau die Kombination aus Computer, Kamera und zwei AM01 beschreiben, die im Raum überzeugte, statt sich allein auf eine Sitzplatzzahl zu berufen.
Bestehender Neat-Raum: warum ein Wechsel oft unnötig wäre
Anders ist die Entscheidung, wenn bereits ein Neat Bar oder ein anderes kompatibles Neat-Hauptgerät fest installiert ist. Die Mitarbeitenden starten Meetings mit der gewohnten Steuerung, aber die Frontkamera zeigt Menschen in der Diskussion nicht von vorn. Ein Center ergänzt hier die fehlende Tischperspektive innerhalb der vorhandenen Umgebung. Die zusätzlichen früheren Anschaffungskosten des Hauptgeräts dürfen nicht noch einmal gegen das Nearity-Set gerechnet werden. In diesem Szenario ist Neat Center die sachlich stärkere Wahl.
Wenn Sie statt der Zusatzkamera Neat Center ein vollständiges Neat-Videokonferenzsystem vergleichen möchten, lesen Sie auch unseren Beitrag zur Neat Bar Alternative. Dort geht es um den Wechsel einer Raumlösung; hier um die Wahl zwischen einer Neat-Zusatzkamera und einer eigenständigen 360°-USB-Lösung. So bleiben die beiden Suchfragen klar getrennt.
Drei kurze Beschaffungspunkte vor dem Test
Prüfen Sie erstens den Host: Soll ein Computer oder ein dediziertes Raumsystem die Besprechung starten? Zweitens die fehlende Funktion: Benötigt die entfernte Seite weitere Videoperspektiven oder hauptsächlich verständlichere Stimmen? Drittens den vollständigen Preis: Sind Computer beziehungsweise Neat-Hauptgerät, benötigte Steuerung, Zubehör, Steuern und Installation im Angebot enthalten? Diese drei Punkte reichen für die Vorauswahl. Die Feinplanung von Kabelwegen, IT-Freigaben und Betrieb folgt erst, wenn die geeignetere Architektur feststeht.
Eine Vorführung sollte den geplanten Anschluss verwenden. USB und Wireless-Dongle haben auf der Nearity-Seite unterschiedliche Videoausgabewerte. Für Neat müssen Hauptgerät, Center und Controller entsprechend der Herstelleranleitung gekoppelt werden. Lassen Sie dieselben Personen an denselben Plätzen sprechen und die Remote-Seite Bild und Ton beurteilen. Ein Test, der nur den lokalen Bildschirm betrachtet, beantwortet die eigentliche Frage hybrider Meetings nicht.
6. Wann ist Neat Center die bessere Wahl?
Neat Center ist die bessere Wahl, wenn ein kompatibles Neat-System bereits vorhanden ist und dessen Frontkamera eine zusätzliche Tischperspektive erhalten soll. Diese Bedingung ist ein echter Vorteil, keine Fußnote zugunsten eines Konkurrenten: Center wurde genau für den Companion-Betrieb entworfen. Die Ergänzung kann den bisherigen Meetingstart und die zentrale Verwaltung erhalten, während entfernte Personen die Besprechung am Tisch besser verfolgen.
Ein zweiter klarer Fall ist ein Raumkonzept, das mehrere integrierte Neat-Ansichten benötigt. Der Hersteller beschreibt entsprechende Multi-Center-Konfigurationen für unterstützte neuere Hauptgeräte. Dann hat die zusätzliche Kamera einen Zweck über Audio hinaus. Ob das konkrete Modell, die Softwareversion und der gewünschte Betriebsmodus passen, muss die IT vor dem Kauf prüfen. Eine zusätzliche Neat-Perspektive lässt sich nicht einfach durch ein alleinstehendes USB-Gerät innerhalb derselben Steuerung ersetzen.
Ein dritter Fall betrifft den Meetingstart. Wenn die Organisation keine von Nutzenden bediente Notebook- oder Raum-PC-Lösung will, reicht Nearity allein nicht als vollständiges Raumsystem. Der Computer bleibt ihr Host. Wer eine dedizierte Meetingumgebung mit Neat-Steuerung braucht, sollte die vollständige Neat-Konfiguration vergleichen und die Center-Erweiterung erst danach festlegen. Gerade für Bestandskunden kann das wirtschaftlich sinnvoller sein als der Austausch einer funktionsfähigen Installation.
Das bedeutet nicht, dass ein vorhandener Neat-Raum für jedes Audioziel ein weiteres Center braucht. Bei passenden Hauptgeräten kommt auch externes USB-Audio infrage, mit den von Neat beschriebenen Anforderungen an die Signalverarbeitung. Der faire Rat lautet deshalb: Center wählen, wenn zusätzliches integriertes Video gebraucht wird; für reines Audio die vorhandenen Neat-Möglichkeiten prüfen. Für einen neuen, computerbasierten Raum ohne Neat-Bestand bleibt Nearity auf der Shortlist vorn.
7. Fazit: Wann lohnt sich Nearity 360 Alien?
Nearity 360 Alien lohnt sich als Neat Center Alternative besonders für neue Konferenzräume, die Meetings über einen vorhandenen Laptop oder Raum-PC starten und eine professionelle 360°-Tischperspektive mit erweiterbarem Audio suchen. Das Gerät kombiniert vier 8-MP-Sensoren, eine USB-Ausgabe bis 4K/30 fps, KI-Ansichten, sechs integrierte Mikrofone und Lautsprecher. Das auf der deutschen Seite gelistete Ultimate Set ergänzt zwei AM01 und einen Wireless-Dongle für 1.680 € zum angegebenen Preisstand. Für den 18-Plätze-Raum mit langem Tisch ist diese Kombination eine konkrete Option, die sich im echten Raum überprüfen lässt.
Das stärkste Budgetargument ist kein behaupteter Preisabstand zwischen zwei gleichartigen Geräten. Es ist die andere Zusammensetzung des neuen Raums: Bei geplantem Computerbetrieb lässt sich 360°-Video samt gezielter Audioerweiterung anbieten, ohne ein Neat-Hauptgerät als Voraussetzung für Center einzuplanen. Die endgültige Ersparnis bleibt vom vollständigen Angebot abhängig. Center erfüllt als Zusatzkamera eine andere Funktion als das Nearity-Set; erst zwei vollständige aktuelle Raumangebote ermöglichen einen belastbaren Kostenvergleich.
Haben Sie bereits einen kompatiblen Neat-Raum und benötigen eine weitere integrierte Kameraperspektive, prüfen Sie Neat Center zuerst. Planen Sie dagegen einen neuen, computerbasierten Raum, sehen Sie sich Nearity 360 Alien und die verfügbaren Konferenzraum-Sets an und lassen Sie Kamera, Meeting-Host und Audioabdeckung gemeinsam anbieten. Für allgemeine Fragen zur Raumausstattung hilft unser Leitfaden zur Planung von Videokonferenzräumen.
8. Häufig gestellte Fragen
Ist Nearity 360 Alien günstiger als Neat Center?
Für einen neuen Raum ohne Neat-Bestand kann Nearity die geringere Erstinvestition ermöglichen; eine feste Ersparnis ist ohne vollständige Angebote nicht belegbar. NearHub zeigt das Ultimate Set mit Kamera, zwei AM01 und Dongle für 1.680 € zum angegebenen Preisstand. Die in Abschnitt 2 genannte Neat-Center-UVP von 2.429 € inklusive Mehrwertsteuer ist keine tatsächlich ausgehandelte Kundenzahl. Center benötigt zudem ein kompatibles Neat-Hauptgerät. Vergleichen Sie vollständige Raumangebote mit gleicher Steuerbasis. Ist das Neat-System bereits vorhanden, zählt für die Erweiterung vor allem der neue Aufwand.
Kann Neat Center ohne Neat-Hauptgerät mit einem Laptop genutzt werden?
Nein, nicht als frei angeschlossene USB-Konferenzkamera. Neat beschreibt Center als Companion in einem Raum mit kompatiblem Hauptgerät. Die Geräte werden über die vorgesehene Netzwerkumgebung gekoppelt. Dass eine Center-Ansicht innerhalb eines Neat-Systems gewählt werden kann, macht es nicht zu einer USB-Kamera für beliebige Computer. Eine Neat-Erstinstallation muss deshalb Hauptgerät, passende Steuerung und die gewünschte Betriebsart einschließen.
Welchen konkreten Vorteil hat Nearity beim Video?
Die Nearity 360 Alien ist eine eigenständige 360°-Kamera mit vier 8-MP-Sensoren und einer spezifizierten USB-Ausgabe bis 4K/30 fps. Sie bietet Discussion-, Global- und Presentation-Ansichten für unterschiedliche Meetings. Bei Nutzung des optionalen Wireless-Dongles ist auf der Produktseite 1080p spezifiziert. Auch Plattform und Netzwerk bestimmen das Bild auf der Remote-Seite. Neat Center liefert als Zusatzgerät Personenvideo bis 1080p/30 fps innerhalb eines anderen Gesamtsystems; diese beiden Ausgabepfade sind kein unabhängiger Bildqualitätstest.
Muss ein großer Neat-Raum für mehr Audio weitere Center kaufen?
Nein. Ein weiteres Center kann in unterstützten Konfigurationen Audio- und Videoabdeckung erweitern. Bestimmte Hauptgeräte, darunter Neat Bar Pro und Board Pro, unterstützen außerdem externes USB-Audio. Neat erklärt, dass dann die interne Audioverarbeitung umgangen wird; das externe System muss unter anderem Echounterdrückung bereitstellen. Ob ein zusätzliches Center sinnvoll ist, hängt deshalb auch davon ab, ob weitere Kameraperspektiven benötigt werden.
Kann Nearity mit zwei AM01 für einen Raum mit 18 Personen passen?
Ja, als zu testende Konfiguration für einen langen Tisch mit computerbasierten Meetings. Das Ultimate Set enthält eine 360 Alien und zwei AM01; NearHub nennt für die erweiterte Audioabdeckung bis 16 m. Die Platzanzahl allein garantiert aber keine Verständlichkeit: Sitzordnung, Tischlänge und Akustik unterscheiden sich. Lassen Sie den entferntesten Platz im tatsächlich vorgesehenen Raum über Teams oder Zoom von der entfernten Seite beurteilen, bevor Sie die Ausstattung freigeben.













































