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Wichtige Punkte
NearHub Board Max läuft mit Windows 11 Pro und Intel Core i5 — Vibe Board S1 und Samsung Flip Pro setzen auf VibeOS (Chromium-Basis) beziehungsweise Tizen 6.5 und bleiben vom Hersteller-App-Angebot abhängig.
Sowohl Vibe Board S1 als auch Samsung Flip Pro kommen ohne integrierte Kamera — für Videokonferenzen ist Zusatz-Hardware nötig, beim NearHub Board Max ist Kamera mit 130° Sichtfeld und KI-Modi eingebaut.
Wer ausschließlich whiteboardet und castet, ist mit Vibe oder Samsung gut bedient; wer hybrid meetet, Desktop-Software nutzt oder Gäste mit fremden Meeting-Links empfängt, sollte zum Windows-Board greifen.
Ein Dienstag, 14:58 Uhr: Der Kunde ist eingeloggt, der Vertriebsleiter öffnet die Präsentation — und das Board zeigt die Folien im falschen Format, weil die mobile Browser-Version das Layout zerreißt. Die Kamera hängt nicht dran, also sieht der Kunde nur eine Tonspur. Um 15:20 Uhr ist der Termin vorbei, und der Abschluss auch. Genau dieses Szenario — ein App-Board, das im entscheidenden Moment wie ein übergroßes Tablet handelt — ist der Grund, warum der Vergleich NearHub vs Vibe Board vs Samsung Flip keine Datenblatt-Übung ist, sondern eine Entscheidung über das Betriebssystem. Hier ist das Urteil, bevor wir es begründen.
Das 10-Sekunden-Urteil
| Dimension | NearHub Board Max | Vibe Board S1 | Samsung Flip Pro | Gewinner |
|---|---|---|---|---|
| Betriebssystem & Apps | Windows 11 Pro, Intel Core i5, 16 GB RAM, 256 GB Speicher, 1.000+ Apps | VibeOS (Chromium-Basis), 8 GB RAM, 128 GB | Tizen 6.5, 32 GB Speicher | NearHub |
| Display & Touch | 4K UHD Touch, 55″–86″ | 4K Touch, 55″/75″ | 4K, 20-Punkt-IR-Touch, 55″–85″ | Unentschieden |
| Kamera, Mikrofon & Audio | Integriert: 130° Kamera, Auto-Framing, Speaker-Tracking, AI Gallery View, ProperClean 2.0 | Keine integrierte Kamera laut offizieller Spezifikation | Keine integrierte Kamera | NearHub |
| Plattform-Unterstützung | Zoom, Teams, Webex, Google Meet, GoToMeeting — nativ als Desktop-Apps | App-Auswahl des Herstellers | App-Auswahl des Herstellers (Tizen) | NearHub |
| Größen & Raumabdeckung | 55″, 65″, 75″, 86″ | 55″, 75″ | 55″, 65″, 75″, 85″ | NearHub/Samsung |
| Service & Garantie | 30 Tage Rückgabe, 12 Monate Garantie, kostenloser Versand nach DE/AT/CH | Händlerabhängig | Händler-/projektabhängig | NearHub |

Für wen ist welches Board — und für wen nicht?
Das NearHub Board Max ist die richtige Wahl, wenn Sie hybride Meetings direkt vom Board führen, Desktop-Software am großen Bildschirm brauchen (vom vollwertigen Chrome bis zu Branchenprogrammen) und Gäste mit beliebigen Meeting-Links empfangen. Es ist ein Windows-PC im Gewand eines Whiteboards — mit allem, was das an Freiheit bedeutet.
Das Vibe Board S1 passt, wenn Ihr Board zu neunzig Prozent whiteboarden und casten soll, Ihre Meetings ohnehin am Laptop stattfinden und Sie ein schlankes, unkompliziertes System wollen. Es ist nicht die richtige Wahl, wenn das Board selbst der Konferenz-Endpunkt sein soll.
Der Samsung Flip Pro passt, wenn Sie ein bewährtes Schreibgerät für Klassenräume oder Präsentationsflächen suchen und Videokonferenzen bestenfalls gelegentlich über externe Hardware laufen. Er ist die falsche Wahl, wenn „All-in-One" für Sie bedeutet: ein Gerät, ein Kabel, kein Zubehör.
Und umgekehrt, ehrlich: Kaufen Sie das NearHub Board Max nicht, wenn das Gerät ausschließlich als digitale Tafel im Klassenzimmer hängen wird und nie eine Videokonferenz sieht — dann zahlen Sie für einen Windows-Rechner, den Sie nicht nutzen, und der Flip Pro ist die sparsamere Tafel.
Fünf Szenarien, fünf Sieger
Szenario 1: Hybrid-Meeting mit acht Remote-Teilnehmern. Gewinner: NearHub. Das Board Max startet Zoom oder Teams als Desktop-App mit 1080p-Video, die integrierte Kamera rahmt den Raum per Auto-Framing, und die AI Gallery View zeigt jeden Anwesenden als eigene Kachel — Remote-Teilnehmer erkennen, wer spricht, statt auf eine „Bowlingbahn"-Totalen zu starren. Vibe und Samsung brauchen für dasselbe Bild erst eine externe Kamera, und ihre Meeting-Apps laufen auf Mobile-Chips mit sparsamerer Codierung.
Szenario 2: Ad-hoc-Brainstorming ohne vorbereiteten Laptop. Gewinner: unentschieden, mit Vorteil Vibe und Samsung. Beide App-Boards sind für genau diesen Moment gebaut: einschalten, schreiben, fertig. Das VibeOS-Whiteboard ist schnörkellos, der Flip Pro bietet mit Stift- und Pinseleingabe ein sehr natürliches Schreibgefühl. Das Board Max kann dasselbe — inklusive Cloud-Whiteboard mit Echtzeit-Synchronisation auf Laptops außerhalb des Raums —, muss aber für diesen Fall nicht einmal seinen Rechner bemühen.
Szenario 3: Meeting mit externen Gästen. Gewinner: NearHub, und zwar deutlich. Der Gast schickt seinen Link — Zoom, Teams, Webex, egal — und das Board öffnet ihn wie jeder Büro-PC. Der Gast will präsentieren? Code auf cast.nearhub.us eingeben, Inhalt läuft, kein Kabel, keine App-Installation. Auf VibeOS und Tizen hängt derselbe Moment davon ab, ob es für die Plattform des Gastes eine App gibt und ob sie den Link sauber öffnet.

Szenario 4: Zentrale IT-Verwaltung mehrerer Räume. Gewinner: unentschieden. Samsung punktet mit Knox und MagicINFO für Fernwartung, Vibe mit einem sehr überschaubaren System, NearHub mit der Vertrautheit von Windows — jede IT, die Windows-Flotten verwaltet, kann das Board ohne neue Werkzeugkette betreuen.
Szenario 5: Workshop mit vier gleichzeitig Schreibenden. Gewinner: NearHub, knapp. Nicht wegen der Touch-Technik — die ist bei allen dreien gut —, sondern wegen der Reserve darunter: 16 GB RAM und ein Intel-Core-Prozessor halten Whiteboard, Videokonferenz und gecastete Inhalte gleichzeitig stabil. Der Flip Pro bringt 20-Touch-Punkte und ein feines Schreibgefühl mit, bleibt aber ein 32-GB-Gerät mit Tizen-Bremse bei parallelen Aufgaben.
Die Spezifikationen im direkten Vergleich
Quellen: offizielle Vibe-Spezifikationstabelle, Samsung-Flip-Pro-Herstellerangaben (Tizen 6.5, 20-Punkt-Touch, 32 GB), NearHub-Produktseite.
| Spezifikation | NearHub Board Max | Vibe Board S1 | Samsung Flip Pro |
|---|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 11 Pro | VibeOS (Chromium-Basis) | Tizen 6.5 |
| Prozessor | Intel Core i5 (x86) | Intel i5 (55″-Variante) oder ARM RK3588 | Quad-Core (Tizen) |
| RAM / Speicher | 16 GB / 256 GB | 8 GB / 128 GB | – / 32 GB |
| Display | 4K UHD Touch | 4K Touch | 4K, 20-Punkt-IR-Touch |
| Größen | 55″ / 65″ / 75″ / 86″ | 55″ / 75″ | 55″ / 65″ / 75″ / 85″ |
| Kamera | Integriert, 130° Sichtfeld, KI-Modi | Keine integrierte Kamera gelistet | Keine integrierte Kamera |
| Videokonferenz | Zoom, Teams, Webex, Meet, GoToMeeting nativ | Hersteller-Apps | Hersteller-Apps (Tizen) |
| Casting | HDMI, AirPlay, Web-Cast (Browser-Code), App Cast | Wireless Sharing | SmartView+ (bis 50 Geräte) |
| Preis | ab 3.699 € (55″) | je nach Händler | projektabhängig |
Jede Zeile dieser Tabelle hat eine praktische Konsequenz. Der Prozessor entscheidet, ob Desktop-Chrome mit echten Erweiterungen läuft oder eine mobile Browser-Variante — beim NearHub-Board können Sie mit einem Klick direkt auf jeder Live-Website zeichnen, was auf App-Boards schlicht nicht vorgesehen ist. Der RAM entscheidet, ob Whiteboard plus Videokonferenz plus Casting parallel flüssig bleiben. Die fehlende Kamera bei Vibe und Samsung ist keine Kleinigkeit, sondern eine Baustelle: Video-Bar auswählen, montieren, verkabeln, in der Verwaltung pflegen. Und die Größenliste entscheidet, ob es für Ihren Raum überhaupt ein passendes Modell gibt — beim Vibe Board S1 fehlt mit 65 Zoll die gängigste deutsche Besprechungsraum-Größe.
Was der Wechsel auf NearHub wirklich kostet
Die gute Nachricht zuerst: Physikalisch ist der Wechsel von Vibe Board oder Samsung Flip auf das Board Max eine Sache von einer Stunde. VESA-Halterung, ein Stromkabel, Netzwerk — fertig. Es gibt keinen Raum-PC, der umgezogen werden müsste, und keine Lizenz, die umgebucht wird.
Der eigentliche Wechselaufwand steckt woanders:
- Gespeicherte Whiteboards: Exportieren Sie laufende Boards vor der Umstellung aus VibeOS beziehungsweise dem Samsung-System. Am NearHub arbeiten Sie danach im Cloud-Whiteboard weiter — mit dem Vorteil, dass Kollegen außerhalb des Raums in Echtzeit mitlesen und -schreiben.
- Zugänge und Apps: Auf Windows melden Sie Ihre Unternehmenskonten einmal an — dieselben Konten wie am Arbeitsplatz. Es gibt keine neue App-Welt, die Sie erst kennenlernen müssen.
- Gewohnheiten: Rechnen Sie mit einer Eingewöhnung von wenigen Tagen. Wer Windows kennt, kennt das Board; die größte Umstellung ist paradoxerweise, dass alles geht und man sich nicht mehr durch ein beschränktes App-Menü tastet.
- Restwert der alten Geräte: App-Boards mit Hersteller-OS verlieren schneller an Wert, weil ihr Nutzen an die Software-Pflege des Herstellers gekoppelt ist. Ein Windows-Board altert wie ein PC — es bleibt nutzbar, solange Windows läuft.
Senken lässt sich das Restrisiko über den Kaufweg: NearHub gewährt 30 Tage risikofreies Testen mit Rückgaberecht und 12 Monate Garantie. Sie können das Board im eigenen Raum gegen Ihr bisheriges Gerät antreten lassen — die ehrlichste Form des Vergleichs.

Wann Sie das NearHub Board Max ausdrücklich NICHT kaufen sollten
Zwei Fälle, in denen wir selbst zu Vibe oder Samsung raten:
Fall 1: Reine Präsentations- und Tafelnutzung in Schulen. Wenn das Board im Klassenzimmer hängt, dort Inhalte zeigt und beschrieben wird, aber nie selbst videokonferenziert, zahlen Sie beim Board Max für Windows-Leistung, die niemand abruft. Der Flip Pro ist als reine digitale Tafel die wirtschaftlichere Anschaffung — mit einem sehr guten Schreibgefühl obendrein.
Fall 2: Minimale Nutzung, minimales Budget. Für den kleinen Besprechungsraum, der zwei Mal pro Woche ein kabelloses Bild und gelegentlich ein Whiteboard braucht, ist ein schlankes App-Board wie das Vibe Board S1 ausreichend und günstiger im Einstieg. Das All-in-One-Konzept zahlt sich erst aus, wenn Meetings, Gäste und Software wirklich zusammenkommen.
Die Drei-Jahres-Rechnung: Was die Boards wirklich kosten
Listenpreise vergleichen wir hier bewusst nicht — sie schwanken je nach Händler und Aktion zu stark, um zum Zeitpunkt Ihrer Lektüre noch zu stimmen. Was sich seriös vergleichen lässt, ist die Struktur der Kosten. Und die unterscheidet die drei Kandidaten fundamental.
Das NearHub Board Max startet bei 3.699 Euro (55″) und ist damit vollständig kalkulierbar: Display, Rechner, Kamera, Audio, Software — alles im Preis, kein Abo, keine Pflicht-Lizenz. Die einzigen Folgekosten sind optionaler Natur.
Beim Vibe Board S1 und Samsung Flip Pro sieht die erste Rechnungszeile freundlicher aus. Doch die Rechnung ist nur ehrlich, wenn Sie die Szenarien durchspielen, die dieses Board tatsächlich erleben wird:
- Wenn das Board videokonferenzieren soll, addieren Sie eine Konferenzkamera beziehungsweise Video-Bar, deren Montage und Verkabelung, und mindestens eine Stunde Einrichtungszeit pro Raum. Bei beiden App-Boards ist diese Zeile keine Option, sondern Notwendigkeit — keines hat eine integrierte Kamera.
- Wenn das Board mehrere Plattformen können soll, prüfen Sie, ob die benötigten Apps im Ökosystem des Herstellers existieren — heute und in vier Jahren. Der „Preis" einer fehlenden App ist kein Geldposten, sondern ein umgeworfener Meeting-Raum.
- Wenn das Board fünf bis acht Jahre halten soll, fragen Sie sich, was das Gerät dann noch kann. Ein Windows-Rechner altert durch Software-Updates weiter; ein App-Board altert mit dem Pflege-Zyklus des Herstellers.
Die Faustformel aus dieser Rechnung: Je mehr der folgenden Punkte auf Ihren Raum zutreffen — Videokonferenzen, externe Gäste, Desktop-Software, lange Nutzungsdauer —, desto stärker verschiebt sich die Drei-Jahres-Rechnung zugunsten des All-in-One-Geräts. Wer wirklich nur whiteboardet und castet, spart mit dem App-Board echtes Geld. Alle anderen sparen nur auf dem Angebot.
Die drei häufigsten Fehler beim Whiteboard-Kauf — und wie Sie sie vermeiden
Fehler 1: Nach der Funktionsliste kaufen statt nach dem schwierigsten Meeting. Die Funktionsliste eines App-Boards liest sich vollständig — Whiteboard, Casting, Browser, Apps. Der Fehler liegt im Framing: Entscheidend ist nicht, was das Gerät im ruhigen Demo-Raum kann, sondern was es im anspruchsvollsten Termin Ihres Jahres kann — dem Kundenpitch mit Remote-Schaltung, Live-Annotation und einem Gast, der per Browser präsentiert. Kaufen Sie für diesen Termin, nicht für den Durchschnittsdienstag. Ausnahme: Wenn Ihr anspruchsvollster Termin tatsächlich eine interne Besprechung ohne Remote-Teilnehmer ist, gilt diese Regel nicht — dann ist das App-Board die vernünftige Wahl.
Fehler 2: Die Kamera-Frage auf „später" verschieben. „Erst mal das Board, die Kamera rüsten wir nach" klingt sparsam, ist aber die teuerste Reihenfolge: Die Nachrüstung kostet die Kamera plus Montage plus Verkabelung plus die Woche, in der der Raum halb fertig ist. Wer heute schon weiß, dass der Raum hybrid meeten wird, kauft die integrierte Lösung. Wer sicher ist, dass er es nie wird, braucht sie nicht.
Fehler 3: Das Betriebssystem als Technik-Detail abtun. „Windows, Tizen, VibeOS — Hauptsache Touch" unterschätzt, dass das OS die Lebensdauer bestimmt. In Jahr drei bricht kein Touchscreen zusammen; was bricht, ist die App, die der Hersteller nicht mehr pflegt. Die Gegenfrage bei jeder Beschaffung sollte lauten: „Wer entscheidet in fünf Jahren, was auf diesem Gerät läuft — wir oder der Hersteller?"
Beschaffungs-Checkliste: Fünf Fragen vor der Kaufentscheidung
Arbeiten Sie diese Fragen in Reihenfolge durch — jede Antwort schließt einen der drei Kandidaten ein oder aus:
- Findet in diesem Raum mindestens einmal pro Woche eine Videokonferenz direkt vom Board statt? Wenn ja, fallen beide App-Boards als Solo-Lösung heraus — beide brauchen externe Kamera-Hardware. Wenn nein, bleiben alle drei im Rennen.
- Empfangen Sie externe Gäste, deren Meeting-Plattform Sie nicht kennen? Wenn ja, brauchen Sie ein plattformoffenes System: Das Board Max öffnet jeden Link wie ein PC. Bei Vibe und Samsung hängt dieser Moment vom Hersteller-App-Angebot ab.
- Soll am Board Desktop-Software laufen — Browser mit Erweiterungen, Microsoft 365, Branchenprogramme? Wenn ja, ist die Entscheidung gefallen: Nur Windows führt Desktop-Programme aus.
- Wie viele Personen sitzen im größten regelmäßigen Meeting? Bis acht: 65 Zoll — beim Vibe Board S1 nicht verfügbar, bei NearHub und Samsung schon. Bis zwölf: 75 Zoll, alle drei können das. Darüber: 86 beziehungsweise 85 Zoll, NearHub oder Samsung.
- Wer betreut das Gerät nach dem Kauf? Ohne IT-Abteilung gewinnt das System mit dem geringsten Pflegeaufwand — und das ist das, das sich wie ein gewohnter PC verhält.
Ergebnis in einem Satz: Wenn mindestens eine der Fragen 1 bis 3 mit „ja" beantwortet wird, führt am Windows-Board kein Weg vorbei; nur drei klare „nein" machen das App-Board zur rationalen Wahl.

Häufige Fragen
Ist das NearHub Board Max besser als das Vibe Board?
Für die meisten Unternehmensszenarien ja, aus einem strukturellen Grund: Das Board Max ist ein vollwertiger Windows-Rechner mit integrierter Konferenztechnik, das Vibe Board S1 ist ein schlankes App-Board mit 8 GB RAM und ohne integrierte Kamera. Sobald das Board selbst Meetings führen, Desktop-Programme ausführen oder Gäste mit beliebigen Links empfangen soll, liegt der Vorteil klar bei NearHub. Für reines Whiteboarding und Casting ohne Konferenzanspruch ist das Vibe Board eine legitime, einfachere Wahl — mehr braucht es dann nicht.
Kann man auf dem Samsung Flip Pro Videokonferenzen abhalten?
Ja, aber nicht ohne Zusatz-Hardware und Abstriche. Der Flip Pro hat keine integrierte Kamera; Sie brauchen eine externe USB-Kamera oder Video-Bar samt Verkabelung. Unter Tizen 6.5 stehen nur die von Samsung freigegebenen Meeting-Apps zur Verfügung, und diese laufen auf Mobile-Basis — mit entsprechend sparsamerer Videocodierung als Desktop-Apps. Wer regelmäßig vom Board aus meetet, sollte die Gesamtkosten von Board plus Konferenz-Hardware ehrlich gegen ein All-in-One-Gerät rechnen.
Welches Betriebssystem ist bei interaktiven Whiteboards besser: Windows, VibeOS oder Tizen?
Das hängt davon ab, was das Board in fünf Jahren noch können soll. Windows 11 Pro auf dem Board Max verhält sich wie ein PC: Jede Software, jeder Browser, jede Konferenzplattform läuft — und Videocodierung nutzt die volle Prozessorleistung. VibeOS und Tizen sind geschlossene Ökosysteme: einfacher zu betreuen, aber abhängig vom App-Angebot und der Pflegebereitschaft des Herstellers. Für ein Gerät mit fünf bis acht Jahren Lebensdauer ist die Frage „wer entscheidet, was installiert wird?" wichtiger als jede Display-Spezifikation.
Was kostet der Wechsel von Vibe oder Samsung Flip auf NearHub?
Technisch wenig: VESA-Montage, Strom, Netzwerk — in etwa einer Stunde erledigt. Organisatorisch sollten Sie gespeicherte Whiteboards vorher exportieren und Ihre Unternehmenskonten am neuen Gerät einmalig anmelden. Eine Lernkurve gibt es kaum, weil Windows die vertraute Umgebung ist. Und weil NearHub 30 Tage Rückgaberecht gewährt, können Sie den Wechsel faktisch probehalber vollziehen: Board aufstellen, zwei Wochen echte Meetings fahren, dann entscheiden.
Fazit: Drei gute Boards für drei verschiedene Jobs
Vibe Board S1 und Samsung Flip Pro sind solide App-Boards für das, wofür sie gebaut wurden: whiteboarden, casten, präsentieren. In dem Moment, in dem das Board aber der Konferenz-Endpunkt, der Desktop-Ersatz und die Visitenkarte gegenüber externen Gästen zugleich sein soll, kippt der Vergleich — weil Windows 11 Pro, integrierte KI-Kamera und offene Plattform-Unterstützung eben keine Zusatzoptionen sind, sondern eingebaut.
Wenn Ihr Alltag eher dem Eingangsszenario ähnelt als dem ruhigen Klassenzimmer: Testen Sie das NearHub Board Max 30 Tage risikofrei in Ihrem eigenen Besprechungsraum. Den breiteren Marktüberblick liefert unser Vergleich der besten interaktiven Whiteboards, das Enterprise-Duell finden Sie unter NearHub vs Surface Hub vs Webex Board, und wer Hintergründe zur Kameratechnik sucht, liest unseren Artikel zu KI-Kamera, AI Gallery View und Smart Features.













































